Sanifair – Abzocke an Bahnhöfen

Gerstern war ich mit 2 Kindern am Hauptbahnhof Karlsruhe. Wir mussten ca. 1 Stunde auf einen Zug warten. Natürlich mussten wir dann auch auf die Toilette. Kosten: 1,00 Euro pro Toilettengang. Wir mussten also um 3 mal pinkeln zu gehen, ganze 3 Euro zahlen.
Einigermaßen trost schien in Aussicht: man bekommt ja diese Sanifair-Gutscheine, 50 Cent pro Toilettengang und wir wollten sowieso noch was Essen und ein belegtes Brötchen beim Bäcker für die Zugreise kaufen.
Extrem enttäuschend nur, dass diese Bons sowohl beim Asiaten, wo wir essen waren nicht akzeptiert wurden, als auch bei den beiden Bäckern, bei denen wir Brötchen kaufen wollten, nicht akzeptiert wurden.

Da man mit quengelnen Kleinkindern und einer anstehenden Zugabfahrt keine Zeit hat, erstmal Quer durch den Bahnhof zig verschiedene Geschäfte abzuklappern, um seine Bons wieder loszuwerden (der Tabakladen nahm sie übrigens auch nicht), war das zusätzlich eine ziemlich angespannte Situation.

Die Rückfrage bei vier Geschäften, ob wir dort die Bons einlösen können, hat uns einzig und allein zu einem Smoothie-Stand geführt.

Nächster Schock: Mindestumsatz pro Bon: 2,50 Euro.

Obwohl wir NICHTS kaufen wollten, war dann das Ergebnis ein Smoothie für 4,50 Euro und ein Eis für 3 Euro, nur um 2 x einen 50 Cent Bon einlösen zu können. Auf dem dritten Bon sitze ich heute noch.

Unterm Strick: unmöglich!!! Dieses Sanifair-System ist mir schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Als jemand, der regelmäßig Zug fährt und sich dadurch zwangsweise auch längere Zeiten an Bahnhöfen aufhalten muss, finde ich es absolut inakzeptabel, dass man inzwischen gezwungen wird, 1 Euro für den Toilettengang zu zahlen. Ich bin mir sicher, dass bei der niedrigen Akzeptanzquote und dem Mindestumsatz von 2,50 Euro pro Bon auch nicht „nur“ 80 % der Bons eingelöst wird, wie es offiziell (zumindest für Raststätten) bei Sanifair heißt. Denke eher, mindestens die Hälfte dieser Bons bleibt für immer uneingelöst und Sanifair macht einen riesen Reibach damit.

Daher halte ich das Konzept für absolut inakzeptabel und fordere umgehend
1. von unseren Politikern ein Gegensteuern
2. von der Bahn eine Aufkündigung der Verträge mit Sanifair oder eine Aufstellung von schärferen Bedingungen, die zum Komfort und nicht zur Verärgerung der Bahnkunden beiträgt
3. von Sanifair eine umgehende Anpassung ihres Geschäftsgebahrens oder ein Rückzug vom deutschen Markt

Solange sich hier nichts bewegt, tendiere ich irgendwie dazu, wie in alten Zeiten als Jugendlicher mein Geschäft lieber vor dem Bahnhof als im Bahnhof zu erledigen.

Verbraucherschützer und Experten sehen das Konzept mit den Klo-Bons übrigens auch kritisch. Zitat aus Focus Online (17.08.2016): „Es ist skandalös“, sagt etwa Herbert Quanbach, Chef des Verbands der Deutschen Autohöfe (VEDA), auf Anfrage von FOCUS Online. […] „Kunden werden dazu bewogen, überteuerte Waren zu kaufen, um den Gutschein einzulösen“

e.on spaltet sich auf – Mitbürger, regt Euch! Politiker, handelt!

Das ist der worst case, der mit den Atomriesen passieren kann. Die Gewinne der Vergangenheit werden jetzt in den neuen Saubermann investiert, während die verlustträchtigen Geschäfte der Vergangenheit inklusive der EINDEUTIG ANERKANNTEN UNBERECHENBAREN RISIKEN in eine atomare Bad Bank ausgelagert werden, die am Ende der Steuerzahler tragen muss?
Ich sage nein! Wie können unsere Politiker das zulassen?

Übermäßige Macht der Finanzjongleure

Im heute ausgestrahlten Bericht der ARD Geld regiert die Welt (vollständiges Video hier) ging es um die so gut wie unbegrenzte Macht der großen Investment-Unternehmen. Das größte davon ist BlackRock mit einem Anlagevolumen von 4.000 Milliarden USD.
Mit einem solchen Anlagevolumen hat man mehr Macht als die meisten Präsidenten und genügend Möglichkeiten, einflussreichste Personen in Wirtschaft und Politik auf die eigene Seite zu bekommen.

Die Greifarme des Kapitals ziehen weltweit, die der Politik meist nur national. Ein Grund mehr, große Finanzinstitutionen in ihrer Macht zu beschränken. Klar dass solche Finanzinstitute eher Interesse an Privatisierungen als an starken staatlichen Einrichtungen haben.
Zum Leid des kleinen Mannes, dessen Erspartes mehr und mehr in die Hände einiger weniger fließt.

Wacht auf Leute, wo führt das sonst noch hin?

Ernährungsweise parallel zu Einkommensgefälle

Habe gerade eine sehr interessante Grafik im Blog von barcoo, dem nach Eigenangaben größten Produkt-Guide Europas, gefunden. Über die Smartphone-App barcoo lassen sich Barcodes scannen und unabhängige Informationen zu den Produkten abrufen.

Barcoo hat über eine statistische Auswertung der Scan-Anfragen heraus gefunden, in welchen Regionen Deutschlands am meisten gesunde Lebensmittel konsumiert werden.

Das Bild ist ganz typisch und zeigt ein Verlauf im Grunde genommen entlang des Einkommensgefälles in Deutschland.

Welches Bundesland scannt die gesündesten Lebensmittel?

Welches Bundesland scannt die gesündesten Lebensmittel?

Hier zeigt sich, dass in den reicheren Bundesländern gesündere Lebensmittel von höherem Interesse sind.

 

Quelle: Der barcoo Ländervergleich: Welches Bundesland scannt am gesündesten?

Login-Zentrale bei Web.de wird leider eingestellt

Als ich vor kurzem mal wieder die praktische Single Sign On Funktion von Web.de nutzen wollte, musste ich diese traurige Botschaft zur Kenntnis nehmen:

„Wir möchten Sie heute darüber informieren, dass diese aufgrund des geringen Interesses zum 04.12.2012 leider abgeschaltet wird.“

Ich muss sagen, dass ich diese Funktion sehr gut fand und auch relativ häufig genutzt habe, auch obwohl die Auswahl an Login-Verbindungsmöglichkeiten noch das ein oder andere wichtige Portal vermissen ließ.

Sicherheitsbedenken hatte ich in sofern weniger, da ich mein web.de-Account als mein wichtigstes Online-Portal auch mit dem kompliziertesten Passwort von allen geschützt hatte. Da ich aber nicht überall das selbe Passwort hinterlegen wollte, hatte ich für andere Portale stets andere Passwörter verwendet. Da kam also so ein SingleSignLogin gerade richtig. Ich weiß nun nicht, ob es jemals einen adäquaten Ersatz für diese Funktion von einem anderen Anbieter geben wird.

 

REAL: 5 € pro Alt-Handy – Inzahlungnahme alter Geräte

In den REAL-Märkten kann man neuerdings alte Handys abgeben und bekommt angeblich midestens 5 € oder einen höheren, am Restwert des Geräts orientierten Betrag, erstattet.

Real verspricht eine umweltgerechte Entsorgung bzw. Weiterverwertung der Geräte.

Dies ist sicher eine gute Gelegenheit für viele, mal all die über Jahre angesammelten und nicht mehr verwendeten Geräte zu entsorgen. Insofern eine klasse Aktion von REAL!

Die Gester streiten sich allerding noch, ob auch der Ankauf von defekten Geräten funktioniert. Die einen Stimmen sagen, man bekomme für Geräte, die sich nicht mehr anschalten lassen nur noch 1 €, andere erzählen, sie hätten gar nichts, viele aber doch auch 5 € für defekte Geräte bekommen.

  • Die Anzahl der abgegebenen Geräte spielt scheinbar keine Rolle
  • Die Geräte sollten kein gesprungenes Display haben
  • mit Akku abgegeben werden
  • Netzteil, Kabel, SIM-Karte und Speicherkarte müssen nicht mit abgegeben werden
  • es muss pro Gerät ein Formular (vor Ort erhältlich) mit Besitzerdaten und einer Verzichtserklärung auf evtl. Datenverlust unterschrieben werden.

Ein Ende der Aktion steht laut REAL noch nicht fest.

Weitere Infos: REAL Handy-Rückkauf für Altgeräte

 

 

Geplante Obsoleszenz – Appell an die Bundesregierung und ToDo für Konsumenten

Schon stark erschüttert durch die Arte-Dokumentation „Kaufen für die Müllhalde“ habe ich heute auf RTL-News gehört: vermutlich 60-80% der Güter haben heutzutage geplante Obsoleszenz eingebaut!

Stefan Schridde stellt im RTL-Nachtjournal vom 06.04.2012 die Vermutung auf, dass ca. 60-80% der Güter für nur kurze Nutzbarkeit hergestellt wurden. Harald Rudelt (Elektrotechniker) meint, dass es bei Elektronikbauteilen für Fernsehern bspw. nur 1-2 Hersteller gibt, die nicht an Centbeträgen sparen und damit die Lebensdauer der Geräte künstlich verkürzen.

Das ist nicht nur absolut unverantwortlich, da es für die Umwelt eine enorme und nicht notwendige Zusatzbelastung bedeutet, sondern es ist auch finanziell absolut unzumutbar für den Endverbraucher.

Nur um die Profite von Großkonzernen zu steigern und ihren Absatz zu sichern, müssen Endkonsumenten „bluten“. Dies ist in Zeiten der größerwerdenden Kluft zwischen Arm und Reich ein untragbarer Zustand.

Ich bitte alle verantwortlichen Konsumenten sowie die Bundesregierung Deutschland im Interesse der Allgemeinheit darum,

a) Verzeichnisse derjenigen Unternehmen, Marken und Produkte zu erstellen und zu veröffentlichen, bei denen geplante Obsoleszenz auftritt;

b) mit sofortiger Wirkung all diejenigen Produkte, bei denen geplante Obsoleszenz eindeutig nachgewiesen werden kann, auf dem deutschen Markt zu verbieten;

c) sich in der EU und weiteren internationalen Gremien für o.g. Ziele einzusetzen.


Als Annäherung an das o.g. Ziel sollten Statistiken über die durschschnittliche Lebensdauer von Produkten (ggf. auch im Crowdsourcing-Verfahren) erstellt werden. Einen Ansatz dazu gibt es bereits hier.

So kann sich dann jeder Konsument vor Kauf selbst darüber informieren, ob er Produkten bestimmter Hersteller eher Vertrauen kann, oder bspw. EPSON-Produkte eher boykottieren sollte.

 

Referenzen:

Occupy Frankfurt is still alive! Trotz Kältewelle für die Reform des Kapitalismus!

dealgigant.de – Supermarkt-Gutscheine über 50% – Wie’s funktioniert! (Update: Dealgigant insolvent?)

Achtung Update November 2012: Dealgigant scheint (wie von vielen vorhergesehen) Insolvent zu sein. Gekaufte und noch nicht eingelöste Gutscheine werden momentan scheinbar nicht zurück erstattet. Unter dem Strich bin ich aber wie viele andere User sicher mit großem Plus raus gekommen.

alter Artikel:

seit einiger Zeit nutze ich die Seite www.dealgigant.de und muss sagen, dass das echt klasse funktioniert. Ich hatte bisher noch keine Probleme, obwohl ich schon für über 400 Euro Gutscheine gekauft und eingelöst habe. Die Gutscheine ermöglichen Rabatte von 50% oder mehr. Gerade wenn man häufig zu Produkten einer bestimmten Marke greift, ist das Angebot sehr sehr attraktiv. Wo kann ich denn sonst noch z.B. fünf Packungen Raffaelo zum halben Preis bekommen?

Die rabattierten Produkte sind normalerweise immer von bekannte Marken wie Milka, Rexona, Köln, Nutella, Becel, Philips, Severin etc.

Wie funktioniert’s?

Achtung: Es gibt verschiedene Arten von Gutscheinen:

  1. Gutscheine, die man für das gesamte Sortiment einer Marke anwenden kann (häufigste Fälle), egal in welchem Supermarkt
  2. Gutscheine die man nur für bestimmte Produkte einer Marke anwenden kann, ebenfalls egal aus welchem Supermarkt
  3. Gutscheine wie 1. oder 2., allerdings nur für eine bestimmte Geschäftskette, z.B. REAL, REWE, Lidl oder Norma.

Es gibt dann noch die Casback Deals und die Speed Deals. Einziger unterschied hier ist, dass zur Einlösung der Cashback-Deals nur Kassenbons anerkannt werden, die nach Ablauf der Deal-Laufzeit erstellt wurden, für Speed Deals kann man aber schon direkt nach Kauf der Gutscheine im Geschäft einkaufen und muss nicht auf das Ende des Deals warten.

Man kann meistens mehrere Gutscheine für eine Marke kaufen, muss aber darauf achten, alle Gutscheine auf dieselbe Einkaufsquittung gleichzeitig anzuwenden. D.h. wenn man 5 mal „Milka 0,99 € statt 2 €“ für zusammen 4,95 € bei dealgigant.de kauft, muss man anschließend im Geschäft für mindestens 10 Euro Milka-Produkte einkaufen und auf einem einzigen Kassenbon zusammen stehen haben, um in den vollständigen Genuss der 10 Euro Rückerstattung von Dealgigant zu kommen.

Wenn man dann den Kassenbon hat, läd man ihn bei goowin.de hoch und bekommt den Gutscheinwert, in diesem Beispiel 10 Euro, auf das eigene Konto erstattet.

Bei mir wurden bisher auch immer Kassenbons anerkannt, auf denen nicht unbedingt der Markenname oder eine eindeutige Produkt-Bezeichnung stand, obwohl das mittlerweile explizit so bei Dealgigant geschrieben steht. Bspw. wurde für meine BAUER-Joghurt-Gutscheine ein Kassenbon von REAL anerkannt auf dem nur „Fruchtjoghurt 3,5%“ stand. In solchen Fällen habe ich immer noch in das Freitextfeld im Upload-Formular dazu geschrieben, dass es sich hierbei um entprechende Produkte der Marke xy handelt.

Wenn man über 15 € Gutscheine hat und nur für 14,50 € eingekauft hat, bekommt man natürlich auch nur 14,50 € zurück erstattet.

Wenn auf dem Kassenbon mehr als nur die Artikel abgerechnet werden, für die man Gutscheine hat, macht das nichts aus. Nur darf man pro Marke immer nur einen Kassenbon hochladen. Also mache ich einen Kassenbon für meine 12 Bauer-Joghurts und einen anderen für meine 4 Becel-Margarinen.

Neben dem zeitlichen Aufwand fürs einscannen und hochladen der Kassenbons hat man auch noch Aufwand mit dem Ausfüllen der Formulare (Bankverbindung etc. eintragen). Alles in allem lohnt sich Dealgigant.de aber durchaus und ist daher bisher wirklich empfehlenswert. Ich habe schon für ca. 130 Euro Gutscheine gekauft und im Gegenzug für fast 300 Euro Artikel kaufen können.

Probiert’s aus: www.dealgigant.de

Gaddafi und die Präsidenten Westafrikas

In Gaddafis  „revolutionärem Weltzentrum“ nähe Bengasi, wurden einige der unbeliebtesten afrikanischen Führer an der Waffe ausgebildet. Z.B. Idriss Déby, heutiger hart regierender Präsident des Tschad oder Charles Taylor (ehem.  Präsident Liberias, verwickelt in den Sierra Lione Bürgerkrieg). Als Gaddafis engster Freund gilt allerdings Blaise Compaoré, heutiger Präsident von Burkina Faso. Campaoré wurde ebenfalls in Lybien ausgebildet und hätte ohne Gaddafis Hilfe nicht 1987 den formaligen beliebten burkinischen Präsidenten Thomas Sankara putschen können.
Ein Passant aus Niger dazu: „alle Präsidenten Westafrikas haben von Gaddafi viel profitiert“. Doch wer waren diese Präsidenten? Das waren doch leider oft sehr zwielichtige Gestalten.

Quellen: Alexander Göbel. „Im Sahel sind die Schatten Gaddafis noch lang. Afrika nach dem Ende des libyschen Diktators“. Deutschlandfunk 29.10.2011, 13:30.

Das reduziert Muskelkater

Dies reduziert Muskelkater:

Durchblutungssteigerung der Muskeln (Dehnen, Massage, leichte Bewegung, Wärme), antioxidative Vitamine z.B. Kirschsaft, keine absolute Ruhe.

Vorbeugend: magnesium- und kalziumreiche Ernährung.

Stromanbieter wechseln – die vier ökologischsten Anbieter – Preisvergleich

Vier mit Sicherheit von der Atomlobby unabhänge Stromanbieter, die allesamt schon seit über 10 Jahren sauberen Ökostrom produzieren. Diese vier werden von Insidern der Ökostrom-Bewegung am ehesten empfohlen:

Preise Stand März 2011:

Elektrizitätswerke Schönau
Grundpreis pro Monat: 6,90 €
Verbrauchspreis pro kWh: 23,90 Cent

Greenpeace Energy
Grundpreis pro Monat: 8,90 €
Verbrauchspreis pro kWh: 24,80 Cent

LichtBlick
Grundpreis pro Monat: 8,95 €
Verbrauchspreis pro kWh: 23,64 Cent

Naturstrom AG
Grundpreis pro Monat: 7,95 €
Verbrauchspreis pro kWh: 22,25 Cent

Auch in der Zeitschrift ÖKO-TEST 5/2011 wurden diese Anbieter unter einigen anderen wieder als beste atomstromfreie Öko-Stromtarife mit dem 1. Rang bewertet.

SAP: csv-Belege einspielen klappt nicht

Da ich mich kürzlich damit rumärgern durfte, dass meine SAP-Belege (mit max. 900 Buchungssätzen für Rückstellungen etc.) sich nicht ins gute alte SAP einspielen ließen und ich nach längerer Suche im Internet auch nicht heraus finden konnte, warum das nicht klappt, möchte ich hier kurz mein (vorläufiges) Erfolgserlebnis schildern.
Der einzige Anhaltspunkt, warum das nach längerem rumprobieren endlich funktionierte, war, die Dateinamen zu kürzen. Obwohl mir Kollegen von der Buchhaltung versicherten, es sollte nicht an langen Dateinamen scheitern, klappte es so dann doch.
Eine csv-Datei mit 47 Zeichen im Dateinamen ließ sich bspw. nicht einspielen, eine Datei mit 33 Zeichen im Dateinamen hingegen schon.
Bin mal gespannt, ob ich mit kürzeren Dateinamen künftig also dauerhaft keine Probleme mehr beim einspielen bekomme.

Ägypten – ein historischer Moment

Yes! Klasse was da in Ägypten passiert ist. Natürlich bleibt zu hoffen, dass das Militär tatsächlich auch eine demokratische Wahl ermöglicht und nicht selbst versucht an der Macht zu bleiben. Denken wir hier einfach mal optimistisch.

Es wäre super, wenn sich nicht nur die arabische Welt ein Beispiel an Tunesien und Ägypten nimmt sondern endlich auch die ganzen anderen afrikanischen Diktatoren, die Ihre Macht seit Jahrzehnten halten und die Ämter höchstens an ihre eigenen Söhne übergeben.

Ägypten macht dahingehend sicher vielen Menschen Mut! In einem Land, in dem man schnell getötet werden kann, nur weil man etwas falsches in der Öffentlichkeit sagt, ist der erste Schritt oft der schwierigste. Und wie wir im Iran gesehen haben, kann ein solches Aufbegehren des Volkes auch erfolglos verlaufen.

Ich hoffe wirklich, dass die Diktatoren dieser Welt eingeschüchtert werden durch die Ereignisse in Ägypten und Tunesien. Dass sie nicht zu starrsinnig ihre Macht halten wollen. Dass sie einlenken, sich der Mehrheit beugen und einsichtig sind.

Anti-Atom-Demonstrationen

Atomkraft? Nein danke.

Atomkraft? Nein danke.

Wenn es in der Nähe wäre, würde ich auch protestieren.

Daher: meine uneingeschränkte Solidarität mit den Demonstranten! Danke für Euren Einsatz!!

Online-Videotheken mit kostenlosem Video-Angebot (News, Reportagen, Filme)

Was ich schon vor längerer Zeit mal ergiebig im Internet gesucht – aber nicht gefunden – habe, ist ein Portal, mit dem man alle deutschen Video-Portale nach Videos durchsuchen kann. Primär hätte mich sowas für News-Videos interessiert. Wenn man also an einem bestimmten aktuell in der Presse zirkulierenden Thema intressiert ist, sollte man das Thema einfach in eine Suchmaschine eingeben können und dann Video-Clips / Video-Dokus zum Thema finden können.

Sowas gibt es – bisher nicht! Warum? Weil die Video-Angebote in den bekannten Online-Mediatheken zu oft wechseln? Ist das wirklich ein Hinderniss? Google aktualisiert seinen News-Index doch auch mehrmals die Stunde. Ich sehe hier also echt eine Marktlücke. Wenn jemand Zeit und Lust hat, das mal als JointVenture-StartUp, also ohne Startkapital, mit mir zusammen zu starten, dann bitte melden. Ansonsten bin ich gerne auch für Hinweise auf bereits existierende ähnliche Dienste dankbar.

Solange sowas noch nicht existiert, bleibt nichts anderes übrig, als sich Linklisten von Video-Portalen zu halten. Dafür hab ich hier mal einige zusammen gestellt.

Deutschsprachig:

www.spiegel.de/sptv bzw.
www.spiegel.de/video

www.ardmediathek.de

www.zdf.de/zdfmediathek

arte.tv/videos

www.3sat.de/mediathek

www.videoportal.sf.tv

mediencenter.n24.de

www.n-tv.de/mediathek

www.voxnow.de

www.dw-world.de/dwtv

www.stern.de/video-center

www.kabeleins.de/videos

rtl-now.de

www.sat1.de/videocenter

www.prosieben.de/video

www.rtl2.de/38479.html

www.ndr.de/mediathek

de.video.search.yahoo.com oder

de.news.yahoo.com/video-audio

youtube.de

Teilweise kostenpflichtig:

maxdome.de

www.videoload.de

Englischsprachig:

www.bbc.co.uk/news/video_and_audio

edition.cnn.com/video

uk.news.yahoo.com/video-audio

LA Times

NY Times

dict.cc – gute Übersetzungsseite

Dict.cc ist eine sehr umfangreiches Übersetzungs-Portal, das nach dem Crowdsourcing-Prinzip eine Ergänzung der Übersetzungen von Besuchern erlaubt.

Daher ist dict.cc wahrscheinlich eines der, wenn nicht das umfangreichste Online-Wörterbuch für die Übersetzung von Englischen ins Deutsche und zurück. Außerdem bietet es zahlreiche weitere Sprachen (s. Bild rechts), die man in diesem Umfang kaum anderswo finden kann.

Da jeder Besucher die Einträge beliebig ergänzen kann, sind die Übersetzungen leider nicht unbedingt immer alle 100% korrekt, jedoch findet man hier sehr viele Einträge von Wörtern, Ausdrücken und Slang, die man auf anderen Übersetzungsportalen wie leo.org, pons.de oder translate.google.de vergeblich sucht.

Ich kann daher das Portal für alle empfehlen, die sich schon differenziert und sicher genug in der englischen Sprache bewegen, um falsche Fährten selbst zu erkennen oder auch der Bedeutung von etwas ausgefalleneren Begriffen auf die Schliche zu kommen.

Sehr praktisch ist neben der gängigen Sprachausgabe auch die Möglichkeit, sich einen Link als Favorit zu speichern, der für ein markiertes Wort immer sofort die Übersetzung in einem Popup-Fenster anzeigt (siehe unter Bookmarklet hier.

Bookmarklet

Globale Online-Universität

Konstantin Theile, Professor für Internationales Marketing, Wirtschaftsethik und Unternehmensgründung hat eine Online-Universität gegründet für die er bereits international viele andere renommierte Professoren gewinnen konnte.

Die Universität nennt sich Educatis Graduate School of Management (EGSM) und ist eine Zusammenarbeit mit der FH Ludwigshafen. Studieren kann man dort BWL und Management und die Abschlüsse MBA, MA und Dr. Oec. erlangen. In Deutschland wird davon bislang nur der MBA staatlich anerkannt.

Die aus einer Stiftung finanzierte Universität möchte über eine Internet-Lernplattform weltweit per Fernstudium Bildung auch in die entlegendsten Winkel der Erde bringen. Prof. Theile verspricht hierbei ein kostenloses Studium für Entwicklungsländer und sozial schwache Bevölkerungsschickten. Deutsche Studenten hingegen müssen mit einem Obulus rechnen.

Ein Video (5:30 Min) zur Universität von 3sat kann hier angesehen werden.

Weitere Informationen:

Wikipedia: Educatis

Direktlink: educatis.org

Black Jesus

Hier ein bemerkenswertes Bild, dass mich im vergangenen Jahr sehr beeindruckt hat:

Black Jesus

Das Bild entstamme einer Kirche in Paris. Es gibt doch zu denken, warum Jesus hierzulande eigentlich immer „weiß“ dargestellt wird…

Die Entsorgung von Energiesparbirnen – Nachbesserungsbedarf

Überall gibt es ja mittlerweile fast ausschließlich nur noch die neuen Energiesparlampen zu kaufen. Nur wie steht es mit der Entsorgung?

Schon „als Kind“ habe ich gelernt, dass man die neuen Energiesparlampen NICHT in den Hausmüll werfen soll. Auf jeder Verpackung einer solchen Birne ist normalerweise auch das entsprechende Symbol dafür aufgedruckt: eine durchgestrichene Mülltonne.
Warum? Weil in der Röhre Quecksilber enthalten ist, das bei Austritt sehr giftig ist. Quecksilber schadet nicht nur der Umwelt sondern ist auch für den Menschen ziemlich gefährlich.
Also was tun, mit dem „Sondermüll„, wenn die Birne nicht mehr tut?
Kürzlich hatte ich mal so eine Birne. Damit bin ich dann in einen sehr großen REAL-Markt gegangen, wo diese Birnen auch verkauft werden. Getreu dem Verursacherprinzip (Prinzip aus der deutschen Umwelt-Gesetzgebung), nahm ich an, der Handel sei dazu verpflichtet, die kaputten Energiespar-Birnen zurück zu nehmen und diese an die Hersteller weiter zuleiten. Denkste!!!
Am Eingang des REAL-Marktes gibt es eine Art Rezeption, eine Informationstheke also, mit 2-3 Leuten dort arbeiten. Dort habe ich dann erstmal gefragt, wo man diese Birnen abgeben kann. Antwort der erstaunten Frau hinter der Theke: Die müssen Sie zuhause über den Restmüll entsorgen.
Mir ist dabei ziemlich schnell der Hut hoch gegangen, da man diese Birnen ja eindeutig NICHT in den Hausmüll geben soll. Auf meine Reaktion hin fragte die Dame hinter der Theke dann noch eine andere Kollegin die neben ihr stand, die aber leider nur genau die selbe Weisheit auf Lager hatte: In den Hausmüll damit!!! ==> „Falsch!“ sage ich, kläre die Damen erstmal auf, dass man diese Birnen NICHT in den Hausmüll geben soll, und frage dann, ob man die Birne nicht wenigstens in ihrer Elektoabteilung abgeben kann.

Energie-Spar-Lampe

So mache ich mich also auf den Weg in die Elektroabteilung des Real. Dort habe ich es dann mit der zuständigen Verkäuferin der Abteilung zu tun, die ich mit derselben Frage konfrontiere. Diese dann: Nein, wir haben für diese Birnen keine Sammelbehälter, und außerdem … könne man die doch in den Restmüll schmeißen!!! Das enttäuschte mich nicht nur, sondern machte mich wirklich wütend. Nicht mal die zuständige Verkäuferin der Real-Elektroabteilung wusste, dass man Energiesparlampen NICHT in den Restmüll gibt. Geschweige denn, dass es die Hersteller bisher geschafft haben, ein flächendeckendes Rücknahmesystem, zumindest in den Großeinkaufsmärkten, zu platzieren.
Es ist sicher schon ca. 10 Jahre her, als ich gelernt habe, dass diese Birnen NICHT in den Restmüll sollen. Warum ist unsere Umweltgesetzgebung so langsam und warum reagieren die Hersteller hier nicht proaktiv?

Soll ich als Verbraucher jetzt wegen jeder einzelnen kaputten Glühbirne auf die Mülldeponie fahren, um sie dort regelgerecht zu entsorgen???

Um es kurz zu fassen: Die Umweltgesetzgebung ist hier tatsächlich noch nicht so weit, das Bundesumweltamt scheint aber an der Sache dran zu sein (10 Jahre später irgendwann😉 ).

Auf Mülldeponien gibt es derzeit Metallkäfige, in die man die Birnen reintun kann. Problem hierbei: die Birnen werden zu mehreren Kubikmetern einfach aufeinander gelegt (oder gar „geworfen“), viele der Birnen geben hierbei, oder an den harten Metallgerüsten der Behälter, zu bruch. Dabei tritt dann natürlich das Umweltgift Quecksilber letztenendes doch aus, man hätte die Birne also stattdessen tatsächlich gleich in den Restmüll geben können😛.

Außerdem gibt es scheinbar inzwischen in einigen wenigen Verbrauchermärkten einen Pilotversuch, bei dem Sammel-Kartons für Energiesparbirnen aufgestellt sind. Auch hier exisiert allerdings noch das Problem, dass viele Birnen einfach aufeinander geworfen werden, wobei auch wiederum viele kaputt gehen und das Quecksilber austritt. Die absolute Ironie dabei: Auf den Sammel-Kartons wirbt auch noch ein Spruch damit „Werfen [… Sie hier Ihre Energiesparlampen rein.]“

=> Die Rücknahmesysteme MÜSSEN also verbessert werden, sonst machen Sie nur relativ wenig Sinn.

Wer übrigens aus Versehen doch mal eine Energiesparlampe zu Hause zu Bruch bringt, sollte 15 Minuten lang gut durchlüften, die Scherben und Fassung dann ohne anzufassen z.B. mit einem Stück Pappe in ein verschließbares leeres Glas geben und dieses dann wie die Lampen selbst in die Sonder-Entsorgung (Sammelstellen) geben.

Nachtrag: Inzwischen gibt es in manchen Geschäften, z.B. bei der Drogeriekette DM, Rücknahmebehälter für Energiesparbirnen. Sehr sehr löblich!!!

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