Bio-Food: Discounter und Gesundheit!

Also ich kaufe meistens Bio-Essen ein. Nur wenn ich total Pleite bin, weiche ich dann auf Penny & Co aus. (Kommt leider schon manchmal vor). Aber auch da ziehts mich schon oft zu den Bio Artikeln, die dort allerdings leider meist auch nicht billiger sind als in gut sortierten Naturkost-Läden.
Man konnte ja feststellen, dass Bio-Lebensmittel in den Supermärkten nach einigen Jahren eher eingeschränkter Präsenz und Nachfrage inzwischen doch ziemlich gut in fast allen Discountern zu finden sind. Früher war das Problem, das leider auch heute noch manchmal auftritt, noch viel schlimmer: Die Bio-Artikel in „normalen“ Supermärkten waren oft nicht mehr gut, man konnte durch die Packung Schimmel etc. sehen und daran gut den geringen Absatz dieser Produkte in den Discountern verfolgen. Na, zum Glück hat sich das wenigstens etwas gebessert inzwischen, vermutlich wegen erhöhter Bio-Nachfrage auch in diesen Geschäften. Wobei ich eigentlich immer noch am liebsten in meinen Bioladen mit seinen 10.000 Spezialitäten gehe, von denen ein Nicht-Bio-Konsument oft noch nie gehört hat.
Ja, bei mir verbindet sich der Bio-Konsum auch, wie wahrscheinlich bei vielen Leuten mit ähnlicher Nachfragestruktur, mit Vegetarismus. Ich bin jetzt seit 12 Jahren Vegetarier, war 4 Jahre davon sogar Veganer…
Naja, aber dass „Bio“ nicht immer auch „Gesund“ heißt, und die Kalkulation, man bräuchte sich nur mit Bio ernähren und sei/werde gesund… dass das eine große Selbsttäuschung ist, sollte jedem bewusst sein…
Auch ich habe, z.B. besonders in meiner veganen Phase, das am eigenen Leib gespürt… Man muss trotz „Bio“ und „Vegetarismus“ genau so, bei Veganismus sogar noch mehr, auf eine ausgewogene Ernährung achten. Tofu allein ist da auch kein Allheilmittel…