17. November 2009 um 00:30 (Afrika, Entwicklungspolitik, Internet (Plattformen und Technologien), Landwirtschaft, Menschenrechte, Wirtschaftskrise)
Tags: Dritte Welt, Hunger, Hungersnot, Rettung, Rettungspaket, Verhungern
Dr. Jacques Diouf, General Direktor der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) ruf zur Teilnahme an einer Online-Petition auf, um für die hungernden dieser Welt ein Zeichen zu setzen:

Die Zahl der Hungernden hat derzeit einen Höchststand erreicht. Was ist wichtiger? Banken zu retten oder hungernde Menschen vor dem Tod? Hätte man das Geld für die großen Banken für Hungernde eingesetzt, so ließt man, dann wäre das Problem des Hungers dieser Welt gelöst.
Dr. Diouf fordert von den Industrienationen 44 Mrd. Dollar pro Jahr in die landwirtschaftliche Entwicklung der dritten Welt zu investieren. Soviel wurde dort bereits in den 80ern jährlich von den reichen Ländern investiert. Diese Hilfsgelder sind aber inzwischen zum Leid aller Armen der 3. Welt wieder auf ein Viertel davon reduziert worden.
Quellen:
- UNO: Die hungernde Milliarde, Paul Kreiner, Die Presse 16.11.2009.
- www.1billionhungry.org
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9. November 2008 um 21:54 (Landwirtschaft, Umwelt, Wasser)
Tags: Energiesteuer, Kerosin, Kerosinsteuer, Klima, Klimaschutz, Subventionen, Umweltbundesamt
Die neue Studie des Umweltbundesamtes mit dem Titel „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland“ beschreibt eine Palette von vom deutschen Staat gewährten Subventionen, welche den deutschen Klima-, Wasser-, Boden- und Luftschutzmaßnahmen entgegenwirken.
Wenn wir heute nicht gegensteuern, müssen wir morgen um so mehr zur Wiedergutmachung der externen Effekte vieler Subventionen unternehmen, erörtert Prof. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes.
Der Abbau von verschiedenen Subventionen in den untersuchten Bereichen Energie, Verkehr, Bauwesen und Landwirtschaft würden sowohl die Umwelt als auch die Staatskassen schonen und somit mehr Mittel für Themen wie Bildung oder schlicht Steuersenkungen freisetzen. Auch die langfristigen Belastungen des Gesundheitssystems würden mit einer Verringerung der Umweltbelastung reduziert werden.
Als Beispiele für umweltschädliche Subventionen werden genannt: die Energiesteuer-Ermäßigungen für das Produzierende Gewerbe und die Land- und Forstwirtschaft, wodurch Anreize der Betriebe zum eigenständigen Energiesparen verringert werden. Auch die Befreiung des gewerblichen Flugverkehrs von der Kerosinsteuer, wodurch dieser einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil gegenüber den umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln (z.B. Bahn) erlangt, wird als kontraproduktiv erwähnt. Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs sind wegen der Höhe 2- bis 5-fach klimaschädlicher als bodennahe Emissionen.
Ein ausfühlicher Artikel hierzu: Umweltjournalist Franz Alt
Weitere Quellen: Umweltbundesamt
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