In Gaddafis “revolutionärem Weltzentrum” nähe Bengasi, wurden einige der unbeliebtesten afrikanischen Führer an der Waffe ausgebildet. Z.B. Idriss Déby, heutiger hart regierender Präsident des Tschad oder Charles Taylor (ehem. Präsident Liberias, verwickelt in den Sierra Lione Bürgerkrieg). Als Gaddafis engster Freund gilt allerdings Blaise Compaoré, heutiger Präsident von Burkina Faso. Campaoré wurde ebenfalls in Lybien ausgebildet und hätte ohne Gaddafis Hilfe nicht 1987 den formaligen beliebten burkinischen Präsidenten Thomas Sankara putschen können.
Ein Passant aus Niger dazu: “alle Präsidenten Westafrikas haben von Gaddafi viel profitiert”. Doch wer waren diese Präsidenten? Das waren doch leider oft sehr zwielichtige Gestalten.
Quellen: Alexander Göbel. “Im Sahel sind die Schatten Gaddafis noch lang. Afrika nach dem Ende des libyschen Diktators”. Deutschlandfunk 29.10.2011, 13:30.