A new South Africa
18. August 2008 um 11:11 (Entwicklungspolitik)
Tags: Bilder, Südafrika, South Africa
Öko 2.0 – LOHAS und die Bio-Revolution
18. August 2008 um 11:03 (Umwelt)
Tags: Öko 2.0, Biobaumwole, Fairtrade, LOHAS, Nachhaltiger Konsum, Naturtextilien, Rap, Videos
Unter karmakonsum.de kann man sich über LOHAS – den Lifestyle of Health and Sustainability informieren. Für einen ökologischen Aufruf bemerkenswert wenig aufdringlich hinterlässt Karmakonsum eher den Eindruck einer entspannten Öko-Bewegung.
Von den beiden Blogbetreibern und Mitarbeitern des Naturtextilien-Anbieters Hess Natur gibt es auf der Website sehr coole T-Shirts aus 100% Bio-Baumwolle wie das hier zu ergattern:
Aufmerksam geworden bin ich auf karmakonsum.de übrigens über einen mindestens genau so coolen Rap-Videoclip, der quasi als Hymne dient.
Der Text mit revolutionärem Charakter dazu ist einfach genial mit Passagen wie „Wir verlangen heute Transparenz und Offenheit„, „wir wollen einfach wissen wer mit uns sein Geld macht“ oder
„Denn wir werden das ernten was wir jetzt säen„.
Rappen tun das übrigens Substight, Betreiber der ebenfalls zum Thema passenden Blogs konsumguerilla.net.
Ach ja, der gesamte Text kann hier nachgelesen werden. (Man kann sich von Substight auch einen eigenen Rap erstellen lassen.)
Hört hier den Track an:
LOHAS – den Lifestyle of Health and Sustainability
Bio-Food: Discounter und Gesundheit!
18. August 2008 um 09:10 (Umwelt)
Tags: Öko, Bio, Naturkost, Vegan, Vegetarier
Also ich kaufe meistens Bio-Essen ein. Nur wenn ich total Pleite bin, weiche ich dann auf Penny & Co aus. (Kommt leider schon manchmal vor). Aber auch da ziehts mich schon oft zu den Bio Artikeln, die dort allerdings leider meist auch nicht billiger sind als in gut sortierten Naturkost-Läden.
Man konnte ja feststellen, dass Bio-Lebensmittel in den Supermärkten nach einigen Jahren eher eingeschränkter Präsenz und Nachfrage inzwischen doch ziemlich gut in fast allen Discountern zu finden sind. Früher war das Problem, das leider auch heute noch manchmal auftritt, noch viel schlimmer: Die Bio-Artikel in „normalen“ Supermärkten waren oft nicht mehr gut, man konnte durch die Packung Schimmel etc. sehen und daran gut den geringen Absatz dieser Produkte in den Discountern verfolgen. Na, zum Glück hat sich das wenigstens etwas gebessert inzwischen, vermutlich wegen erhöhter Bio-Nachfrage auch in diesen Geschäften. Wobei ich eigentlich immer noch am liebsten in meinen Bioladen mit seinen 10.000 Spezialitäten gehe, von denen ein Nicht-Bio-Konsument oft noch nie gehört hat.
Ja, bei mir verbindet sich der Bio-Konsum auch, wie wahrscheinlich bei vielen Leuten mit ähnlicher Nachfragestruktur, mit Vegetarismus. Ich bin jetzt seit 12 Jahren Vegetarier, war 4 Jahre davon sogar Veganer…
Naja, aber dass „Bio“ nicht immer auch „Gesund“ heißt, und die Kalkulation, man bräuchte sich nur mit Bio ernähren und sei/werde gesund… dass das eine große Selbsttäuschung ist, sollte jedem bewusst sein…
Auch ich habe, z.B. besonders in meiner veganen Phase, das am eigenen Leib gespürt… Man muss trotz „Bio“ und „Vegetarismus“ genau so, bei Veganismus sogar noch mehr, auf eine ausgewogene Ernährung achten. Tofu allein ist da auch kein Allheilmittel…
Atomkraftwerke – YouTube Video – Lach mal wieder !!!
18. August 2008 um 04:57 (Umwelt)
Tags: Alternative Energien, Atomkraft, Endlager, Solarenergie, Videos
Huahaha, folgendes Video hab ich gerade auf konsumguerilla.net gefunden. Diese Website ist übrigens n Superblog zu umweltrelevanten Themen im Konsumgüterbereich.
Vermietung von Dachflächen für Solaranlagen
13. August 2008 um 01:57 (Umwelt)
Tags: Alternative Energien, Dachvermietung, EEG, Einspeisevergütung, Photovoltaik, Solar, Solarenergie, Solarthermie, Sonnenenergie, Sonnenkraft
Derzeit gibt es scheinbar mehrere Unternehmen, die für die Bereitstellung von Dachflächen zur Installation einer Solaranlage Dächer „mieten“. Man stellt also sein Dach für 20 oder 30 Jahre zur Verfügung und bekommt dafür regelmäßig gewisse Einkünfte. Wer Interesse an sowas hat, kann es mal bei einem Handwerker seiner Wahl, der mit Solaranlagen Erfahrung hat, versuchen danach zu fragen. Was hier allerdings eine Rolle spielt, ist die Größe der verfügbaren Dachfläche (je größer, desto wirtschaftlicher für das Solarunternehmen, die Fläche anzumieten; gut: min. 250 qm), die Ausrichtung (sollte gen Süden sein) und die Neigung (gut: >12 Grad).
Aufgrund der staatlichen Einspeise-Vergütung scheint das eine attraktive neue Anlageform für Investoren zu sein. Also: Viel Erfolg!!
solarhybrid AG – neuartige Solarpanels – Kombination von Photovoltaik und Warmwasser
13. August 2008 um 01:25 (Umwelt)
Tags: Alternative Energien, Photovoltaik, Seebeck-Effekt, Solar, Solarenergie, solarhybrid, Solarhybrid AG, Solarthermie, Sonnenenergie, Sonnenkraft, Thermogenerator
Vor einigen Tagen war ich auf einer Infoveranstaltung der solarhybrid AG (www.solarhybrid.ag). Das junge Unternehmen hat eine neuartige Solaranlage entwickelt, die gleichzeitig sowohl Strom als auch warmes Wasser erzeugt. Erreicht wurde das über eine simple Übereinanderlagerung der jeweiligen Schichten. Man kann sich eine solche Anlage als ein rechteckiges Gehäuse vorstellen, welches mit einer Glasplatte abgedeckt ist. Auf der Glasplatte sind die Photovoltaik-Zellen angebracht, aber so dass nicht die gesamte Glasfläche abgedeckt ist, sondern dazwischen noch Freiraum ist, wo die Sonnenstrahlen auf die unter der Glasplatte liegenden Solarzellen-Schicht für die Warmwasser-Gewinnung auftreffen. So wird also das Sonnenlicht aufgeteilt für Strom und Wasser, und beides wird so über einen einzigen „Kasten“ auf dem Dach erzeugt. Die Idee scheint hier eigentlich überhaupt nicht so besonders ausgeklügelt, trotzdem gibt es scheinbar bisher kein anderes Unternehmen, welches diese Kombination bisher derartig umgesetzt hat.
In den Werbebrochuren der Solarhybrid AG wird beschrieben, wie auf diese Weise das eintreffende Sonnenlicht ideal genutzt werden kann: Da das Lichtspektrum der Sonne unterschiedliche Wellenlängen gleichzeitig bereit stellt, können die Wellenlängen über diese Methode für die beiden Verwendungszwecke aufgeteilt werden: das sichtbare Lichtspektrum (Wellenlänge bis 700 Nanometer) wird von den Photovoltaik-Zellen (Strom) genutzt, das nicht sichtbare Spektrum (Infrarotes Licht, Wellenlänge über 700 Nanometer) wird für die Solarthermie (Warmwasser) genutzt.
Besonderheit des Systes der Solarhybrid AG: Der Thermogenerator
Mit dem Thermogenerator, welcher den 1821 von Thomas Seebeck entdeckten thermoelektrischen Effekt (auch ‘Seebeck-Effekt’) ausnutzt, wird die im Sommer erzeugte überschüssige Wäremeenergie, die nicht gleich genutzt wird, in Strom umgewandelt. Der Effekt wird schon in der russischen Raumfahrt zur Stromgewinnung verwendet und funktioniert schon ab 20 Kelvin Temperaturunterschied. Der Thermogenerator, der eine optionale Komponente der Solaranlagen von solarhybrid ist, wird voraussichtlich ab Ende 2008 lieferbar sein.
Die Solarhybrid AG ist ein von Tom Schröder inhabergeführtes Unternehmen mit 3 Mio. Euro Grundkapital. Auf der von mir besuchten Roadshow für interessierte Händler und Handwerker gab es neben einem prachtvollen Buffet auch einen Vortrag vom Solarpapst Dr. Franz Alt, der hier einen Artikel dazu verfasst hat.
Update: Wie mir nun verbal mitgeteilt wurde, findet derzeit eine Konzentration des Vertriebes und Änderung der Vertriebsstruktur der Solarhybrid AG statt. Der Vertrieb soll ausschließlich über exklusive Fachhandelspartner stattfinden. Des Weiteren verzögert sich die Markteinführung des Thermogenerators auf Anfang 2009. Ein Vergleich mit Konkurrenten in der Solar-/Photovoltaik-Branche bzgl. Preisen kann sich des Öfteren übrigens auch lohnen. Preise der Anlagen von Solarhybrid AG kann man u.a. hier erfahren.



