dealgigant.de – Supermarkt-Gutscheine über 50% – Wie’s funktioniert!

seit einiger Zeit nutze ich die Seite www.dealgigant.de und muss sagen, dass das echt klasse funktioniert. Ich hatte bisher noch keine Probleme, obwohl ich schon für über 400 Euro Gutscheine gekauft und eingelöst habe. Die Gutscheine ermöglichen Rabatte von 50% oder mehr. Gerade wenn man häufig zu Produkten einer bestimmten Marke greift, ist das Angebot sehr sehr attraktiv. Wo kann ich denn sonst noch z.B. fünf Packungen Raffaelo zum halben Preis bekommen?

Die rabattierten Produkte sind normalerweise immer von bekannte Marken wie Milka, Rexona, Köln, Nutella, Becel, Philips, Severin etc.

Wie funktioniert’s?

Achtung: Es gibt verschiedene Arten von Gutscheinen:

  1. Gutscheine, die man für das gesamte Sortiment einer Marke anwenden kann (häufigste Fälle), egal in welchem Supermarkt
  2. Gutscheine die man nur für bestimmte Produkte einer Marke anwenden kann, ebenfalls egal aus welchem Supermarkt
  3. Gutscheine wie 1. oder 2., allerdings nur für eine bestimmte Geschäftskette, z.B. REAL, REWE, Lidl oder Norma.

Es gibt dann noch die Casback Deals und die Speed Deals. Einziger unterschied hier ist, dass zur Einlösung der Cashback-Deals nur Kassenbons anerkannt werden, die nach Ablauf der Deal-Laufzeit erstellt wurden, für Speed Deals kann man aber schon direkt nach Kauf der Gutscheine im Geschäft einkaufen und muss nicht auf das Ende des Deals warten.

Man kann meistens mehrere Gutscheine für eine Marke kaufen, muss aber darauf achten, alle Gutscheine auf dieselbe Einkaufsquittung gleichzeitig anzuwenden. D.h. wenn man 5 mal „Milka 0,99 € statt 2 €“ für zusammen 4,95 € bei dealgigant.de kauft, muss man anschließend im Geschäft für mindestens 10 Euro Milka-Produkte einkaufen und auf einem einzigen Kassenbon zusammen stehen haben, um in den vollständigen Genuss der 10 Euro Rückerstattung von Dealgigant zu kommen.

Wenn man dann den Kassenbon hat, läd man ihn bei goowin.de hoch und bekommt den Gutscheinwert, in diesem Beispiel 10 Euro, auf das eigene Konto erstattet.

Bei mir wurden bisher auch immer Kassenbons anerkannt, auf denen nicht unbedingt der Markenname oder eine eindeutige Produkt-Bezeichnung stand, obwohl das mittlerweile explizit so bei Dealgigant geschrieben steht. Bspw. wurde für meine BAUER-Joghurt-Gutscheine ein Kassenbon von REAL anerkannt auf dem nur „Fruchtjoghurt 3,5%“ stand. In solchen Fällen habe ich immer noch in das Freitextfeld im Upload-Formular dazu geschrieben, dass es sich hierbei um entprechende Produkte der Marke xy handelt.

Wenn man über 15 € Gutscheine hat und nur für 14,50 € eingekauft hat, bekommt man natürlich auch nur 14,50 € zurück erstattet.

Wenn auf dem Kassenbon mehr als nur die Artikel abgerechnet werden, für die man Gutscheine hat, macht das nichts aus. Nur darf man pro Marke immer nur einen Kassenbon hochladen. Also mache ich einen Kassenbon für meine 12 Bauer-Joghurts und einen anderen für meine 4 Becel-Margarinen.

Neben dem zeitlichen Aufwand fürs einscannen und hochladen der Kassenbons hat man auch noch Aufwand mit dem Ausfüllen der Formulare (Bankverbindung etc. eintragen). Alles in allem lohnt sich Dealgigant.de aber durchaus und ist daher bisher wirklich empfehlenswert. Ich habe schon für ca. 130 Euro Gutscheine gekauft und im Gegenzug für fast 300 Euro Artikel kaufen können.

Probiert’s aus: www.dealgigant.de

Gaddafi und die Präsidenten Westafrikas

In Gaddafis  „revolutionärem Weltzentrum“ nähe Bengasi, wurden einige der unbeliebtesten afrikanischen Führer an der Waffe ausgebildet. Z.B. Idriss Déby, heutiger hart regierender Präsident des Tschad oder Charles Taylor (ehem.  Präsident Liberias, verwickelt in den Sierra Lione Bürgerkrieg). Als Gaddafis engster Freund gilt allerdings Blaise Compaoré, heutiger Präsident von Burkina Faso. Campaoré wurde ebenfalls in Lybien ausgebildet und hätte ohne Gaddafis Hilfe nicht 1987 den formaligen beliebten burkinischen Präsidenten Thomas Sankara putschen können.
Ein Passant aus Niger dazu: „alle Präsidenten Westafrikas haben von Gaddafi viel profitiert“. Doch wer waren diese Präsidenten? Das waren doch leider oft sehr zwielichtige Gestalten.

Quellen: Alexander Göbel. „Im Sahel sind die Schatten Gaddafis noch lang. Afrika nach dem Ende des libyschen Diktators“. Deutschlandfunk 29.10.2011, 13:30.

Das reduziert Muskelkater

Dies reduziert Muskelkater:

Durchblutungssteigerung der Muskeln (Dehnen, Massage, leichte Bewegung, Wärme), antioxidative Vitamine z.B. Kirschsaft, keine absolute Ruhe.

Vorbeugend: magnesium- und kalziumreiche Ernährung.

Stromanbieter wechseln – die vier ökologischsten Anbieter – Preisvergleich

Vier mit Sicherheit von der Atomlobby unabhänge Stromanbieter, die allesamt schon seit über 10 Jahren sauberen Ökostrom produzieren. Diese vier werden von Insidern der Ökostrom-Bewegung am ehesten empfohlen:

Preise Stand März 2011:

Elektrizitätswerke Schönau
Grundpreis pro Monat: 6,90 €
Verbrauchspreis pro kWh: 23,90 Cent

Greenpeace Energy
Grundpreis pro Monat: 8,90 €
Verbrauchspreis pro kWh: 24,80 Cent

LichtBlick
Grundpreis pro Monat: 8,95 €
Verbrauchspreis pro kWh: 23,64 Cent

Naturstrom AG
Grundpreis pro Monat: 7,95 €
Verbrauchspreis pro kWh: 22,25 Cent

Auch in der Zeitschrift ÖKO-TEST 5/2011 wurden diese Anbieter unter einigen anderen wieder als beste atomstromfreie Öko-Stromtarife mit dem 1. Rang bewertet.

SAP: csv-Belege einspielen klappt nicht

Da ich mich kürzlich damit rumärgern durfte, dass meine SAP-Belege (mit max. 900 Buchungssätzen für Rückstellungen etc.) sich nicht ins gute alte SAP einspielen ließen und ich nach längerer Suche im Internet auch nicht heraus finden konnte, warum das nicht klappt, möchte ich hier kurz mein (vorläufiges) Erfolgserlebnis schildern.
Der einzige Anhaltspunkt, warum das nach längerem rumprobieren endlich funktionierte, war, die Dateinamen zu kürzen. Obwohl mir Kollegen von der Buchhaltung versicherten, es sollte nicht an langen Dateinamen scheitern, klappte es so dann doch.
Eine csv-Datei mit 47 Zeichen im Dateinamen ließ sich bspw. nicht einspielen, eine Datei mit 33 Zeichen im Dateinamen hingegen schon.
Bin mal gespannt, ob ich mit kürzeren Dateinamen künftig also dauerhaft keine Probleme mehr beim einspielen bekomme.

Ägypten – ein historischer Moment

Yes! Klasse was da in Ägypten passiert ist. Natürlich bleibt zu hoffen, dass das Militär tatsächlich auch eine demokratische Wahl ermöglicht und nicht selbst versucht an der Macht zu bleiben. Denken wir hier einfach mal optimistisch.

Es wäre super, wenn sich nicht nur die arabische Welt ein Beispiel an Tunesien und Ägypten nimmt sondern endlich auch die ganzen anderen afrikanischen Diktatoren, die Ihre Macht seit Jahrzehnten halten und die Ämter höchstens an ihre eigenen Söhne übergeben.

Ägypten macht dahingehend sicher vielen Menschen Mut! In einem Land, in dem man schnell getötet werden kann, nur weil man etwas falsches in der Öffentlichkeit sagt, ist der erste Schritt oft der schwierigste. Und wie wir im Iran gesehen haben, kann ein solches Aufbegehren des Volkes auch erfolglos verlaufen.

Ich hoffe wirklich, dass die Diktatoren dieser Welt eingeschüchtert werden durch die Ereignisse in Ägypten und Tunesien. Dass sie nicht zu starrsinnig ihre Macht halten wollen. Dass sie einlenken, sich der Mehrheit beugen und einsichtig sind.

Anti-Atom-Demonstrationen

Atomkraft? Nein danke.

Atomkraft? Nein danke.

Wenn es in der Nähe wäre, würde ich auch protestieren.

Daher: meine uneingeschränkte Solidarität mit den Demonstranten! Danke für Euren Einsatz!!

Online-Videotheken mit kostenlosem Video-Angebot (News, Reportagen, Filme)

Was ich schon vor längerer Zeit mal ergiebig im Internet gesucht – aber nicht gefunden – habe, ist ein Portal, mit dem man alle deutschen Video-Portale nach Videos durchsuchen kann. Primär hätte mich sowas für News-Videos interessiert. Wenn man also an einem bestimmten aktuell in der Presse zirkulierenden Thema intressiert ist, sollte man das Thema einfach in eine Suchmaschine eingeben können und dann Video-Clips / Video-Dokus zum Thema finden können.

Sowas gibt es – bisher - nicht! Warum? Weil die Video-Angebote in den bekannten Online-Mediatheken zu oft wechseln? Ist das wirklich ein Hinderniss? Google aktualisiert seinen News-Index doch auch mehrmals die Stunde. Ich sehe hier also echt eine Marktlücke. Wenn jemand Zeit und Lust hat, das mal als JointVenture-StartUp, also ohne Startkapital, mit mir zusammen zu starten, dann bitte melden. Ansonsten bin ich gerne auch für Hinweise auf bereits existierende ähnliche Dienste dankbar.

Solange sowas noch nicht existiert, bleibt nichts anderes übrig, als sich Linklisten von Video-Portalen zu halten. Dafür hab ich hier mal einige zusammen gestellt.

Deutschsprachig:

www.spiegel.de/sptv bzw.
www.spiegel.de/video

www.ardmediathek.de

www.zdf.de/zdfmediathek

arte.tv/videos

www.3sat.de/mediathek

www.videoportal.sf.tv

mediencenter.n24.de

www.n-tv.de/mediathek

www.voxnow.de

www.dw-world.de/dwtv

www.stern.de/video-center

www.kabeleins.de/videos

rtl-now.de

www.sat1.de/videocenter

www.prosieben.de/video

www.rtl2.de/38479.html

www.ndr.de/mediathek

de.video.search.yahoo.com oder

de.news.yahoo.com/video-audio

youtube.de

Teilweise kostenpflichtig:

maxdome.de

www.videoload.de

Englischsprachig:

www.bbc.co.uk/news/video_and_audio

edition.cnn.com/video

uk.news.yahoo.com/video-audio

LA Times

NY Times

dict.cc – gute Übersetzungsseite

Dict.cc ist eine sehr umfangreiches Übersetzungs-Portal, das nach dem Crowdsourcing-Prinzip eine Ergänzung der Übersetzungen von Besuchern erlaubt.

Daher ist dict.cc wahrscheinlich eines der, wenn nicht das umfangreichste Online-Wörterbuch für die Übersetzung von Englischen ins Deutsche und zurück. Außerdem bietet es zahlreiche weitere Sprachen (s. Bild rechts), die man in diesem Umfang kaum anderswo finden kann.

Da jeder Besucher die Einträge beliebig ergänzen kann, sind die Übersetzungen leider nicht unbedingt immer alle 100% korrekt, jedoch findet man hier sehr viele Einträge von Wörtern, Ausdrücken und Slang, die man auf anderen Übersetzungsportalen wie leo.org, pons.de oder translate.google.de vergeblich sucht.

Ich kann daher das Portal für alle empfehlen, die sich schon differenziert und sicher genug in der englischen Sprache bewegen, um falsche Fährten selbst zu erkennen oder auch der Bedeutung von etwas ausgefalleneren Begriffen auf die Schliche zu kommen.

Sehr praktisch ist neben der gängigen Sprachausgabe auch die Möglichkeit, sich einen Link als Favorit zu speichern, der für ein markiertes Wort immer sofort die Übersetzung in einem Popup-Fenster anzeigt (siehe unter Bookmarklet hier.

Bookmarklet

Globale Online-Universität

Konstantin Theile, Professor für Internationales Marketing, Wirtschaftsethik und Unternehmensgründung hat eine Online-Universität gegründet für die er bereits international viele andere renommierte Professoren gewinnen konnte.

Die Universität nennt sich Educatis Graduate School of Management (EGSM) und ist eine Zusammenarbeit mit der FH Ludwigshafen. Studieren kann man dort BWL und Management und die Abschlüsse MBA, MA und Dr. Oec. erlangen. In Deutschland wird davon bislang nur der MBA staatlich anerkannt.

Die aus einer Stiftung finanzierte Universität möchte über eine Internet-Lernplattform weltweit per Fernstudium Bildung auch in die entlegendsten Winkel der Erde bringen. Prof. Theile verspricht hierbei ein kostenloses Studium für Entwicklungsländer und sozial schwache Bevölkerungsschickten. Deutsche Studenten hingegen müssen mit einem Obulus rechnen.

Ein Video (5:30 Min) zur Universität von 3sat kann hier angesehen werden.

Weitere Informationen:

- Wikipedia: Educatis

- Direktlink: educatis.org

Black Jesus

Hier ein bemerkenswertes Bild, dass mich im vergangenen Jahr sehr beeindruckt hat:

Black Jesus

Das Bild entstamme einer Kirche in Paris. Es gibt doch zu denken, warum Jesus hierzulande eigentlich immer „weiß“ dargestellt wird…

Die Entsorgung von Energiesparbirnen – Nachbesserungsbedarf

Überall gibt es ja mittlerweile fast ausschließlich nur noch die neuen Energiesparlampen zu kaufen. Diese zu kaufen macht auch Sinn, denn sie brauchen ja auch nur noch einen Bruchteil des Stroms der alten Wolfram-Glühfäden-Lampen. Nur wie steht es mit der Entsorgung?

Schon „als Kind“ habe ich gelernt, dass man die neuen Energiesparlampen NICHT in den Hausmüll werfen soll. Auf jeder Verpackung einer solchen Birne ist normalerweise auch das entsprechende Symbol dafür aufgedruckt: eine durchgestrichene Mülltonne.
Warum? Weil in der Röhre Quecksilber enthalten ist, dass bei Austritt sehr giftig ist. Quecksilber schadet nicht nur der Umwelt sondern ist auch für den Menschen ziemlich gefährlich.
Also was tun, mit dem „Sondermüll„, wenn die Birne nicht mehr tut?
Kürzlich hatte ich mal so eine Birne. Damit bin ich dann in einen sehr großen REAL-Markt gegangen, wo diese Birnen auch verkauft werden. Getreu dem Verursacherprinzip (Prinzip aus der deutschen Umwelt-Gesetzgebung), nahm ich an, der Handel sei dazu Verpflichtet, die Kaputten Energiespar-Birnen zurück zu nehmen und diese an die Hersteller weiter zuleiten. Denkste!!!
Am Eingang des REAL-Marktes gibt es eine Art Rezeption, eine Informationstheke also, mit 2-3 Leuten dort arbeiten. Dort habe ich dann erstmal gefragt, wo man diese Birnen abgeben kann. Antwort der erstaunten Frau hinter der Theke: Die müssen Sie zuhause über den Restmüll entsorgen.
Mir ist dabei ziemlich schnell der Hut hoch gegangen, da man diese Birnen ja eindeutig NICHT in den Hausmüll geben soll. Auf meine Reaktion hin fragte die Dame hinter der Theke dann noch eine andere Kollegin die neben ihr stand, die aber leider nur genau die selbe Weisheit auf Lager hatte: In den Hausmüll damit!!! ==> Falsch! Sage ich, kläre die Damen erstmal auf, dass man diese Birnen NICHT in den Hausmüll geben soll, und frage dann, ob man die Birne nicht wenigstens in iihrer Elektoabteilung abgeben kann.

Energie-Spar-Lampe

So mache ich mich also auf den Weg in die Elektroabteilung des Real. Dort habe ich es dann mit der zuständigen

Verkäuferin der Abteilung zu tun, die ich mit derselben Frage konfrontiere. Diese dann: Nein, wir haben für diese Birnen keine Sammelbehälter, und außerdem … könne man die doch in den Restmüll schmeißen!!! Das enttäuschte mich nicht nur, sondern machte mich wirklich wütend. Nicht mal die zuständige Verkäuferin der Real-Elektroabteilung wusste, dass man Energiesparlampen NICHT in den Restmüll gibt. Geschweige denn, dass es die Hersteller bisher geschafft haben, ein flächendeckendes Rücknahmesystem, zumindest in den Großeinkaufsmärkten, zu platzieren.
Es ist sicher schon ca. 10 Jahre her, als ich gelernt habe, dass diese Birnen NICHT in den Restmüll sollen. Warum ist unsere Umweltgesetzgebung so langsam und warum reagieren die Hersteller hier nicht proaktiv?

Soll ich als Verbraucher jetzt wegen jeder einzelnen kaputten Glühbirne auf die Mülldeponie fahren, um sie dort regelgerecht zu entsorgen???

Um es kurz zu fassen: Die Umweltgesetzgebung ist hier tatsächlich noch nbicht so weit, das Bundesumweltamt scheint aber an der Sache dran zu sein (10 Jahre später irgendwann ;-) ).

Auf Mülldeponien gibt es derzeit Metallkäfige, in die man die Birnen reintun kann. Problem hierbei: die Birnen werden zu mehreren Kubikmetern einfach aufeinander gelegt (oder gar „geworfen“), viele der Birnen geben hierbei, oder an den harten Metallgerüsten der Behälter zu bruch. Dabei tritt dann natürlich das Umweltgift Quecksilber letztenendes doch aus, man hätte die Birne also stattdessen tatsächlich gleich in den Restmüll geben können :-P .

Außerdem gibt es scheinbar inzwischen in einigen wenigen Verbrauchermärkten einen Pilotversuch, bei dem Sammel-Kartons für Energiesparbirnen aufgestellt sind. Auch hier exisiert allerdings noch das Problem, dass viele Birnen einfach aufeinander geworfen werden, wobei auch wiederum viele kaputt gehen und das Quecksilber austritt. Die absolute Ironie dabei: Auf den Sammel-Kartons wirbt auch noch ein Spruch damit „Werfen [... Sie hier Ihre Energiesparlampen rein.]„

=> Die Rücknahmesysteme MÜSSEN also verbessert werden, sonst machen Sie nur relativ wenig Sinn.

Wer übrigens aus Versehen doch mal eine Energiesparlampe zu Hause zu Bruch bringt, sollte 15 Minuten lang gut durchlüften, die Scherben und Fassung dann ohne anzufassen z.B. mit einem Stück Pappe in ein verschließbares leeres Glas geben und dieses dann wie die Lampen selbst in die Sonder-Entsorgung (Sammelstellen) geben.

Nachtrag: Inzwischen gibt es in manchen Geschäften, z.B. bei der Drogeriekette DM Rücknahmebehälter für Energiesparbirnen. Sehr sehr löblich!!!

MONSANTO kontrolliert die Nahrungsmittelproduktion auf Kosten von Leben

MONSANTO – diese Aktien sollte niemand kaufen, keine Bank, kein Fond, kein Privatanleger. MONSANTO, mit Gift und Genen, Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin.

Mal wieder einer der mit Abstand schockierendsten Dokumentationen, die ich jemals gesehen habe, absolut empfehlenswert! Erst Recht ein muß in Anbetracht von 2010 als Jahr der Biodiversität. Die Reportage lief auf u.a. Arte am 05.10.2009, 22.40 – 00:30 Uhr, Link hier.

MONSANTO ist heute welweit Marktführer für Biotechnologie und gleichzeitig Inhaber der Patente von 90% aller weltweit angebauten genveränderten Pflanzen. Monsanto hat aber schon eine lange Geschichte als Chemiekonzern. Der Konzern mit 18.000 Mitarbeitern und 1 Mrd. Umsatz war z.B. Produzent des im Vietnamkrieg eingesetzen Agent Orange, das heute noch Mutationen bei Vietnamesen hervorruft.

PCB (Clophen), eine als Dichtungsmasse und Weichmacher bis 2001 sehr weit verbreitete hochgiftige kanzerogene Verbindung, ist ebenso ein Kind von Montanto. Der Giftstoff ist inzwischen weltweit verboten, kann jedoch auch mittlerweile in Pinguinen, Gewässern, Böden und der Atmosphäre weltweit nachgewiesen werden. PCB steht u.a. auch im Verdacht, männl. Unfruchtbarkeit zu verursachen.

Das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Kühen sowie der umstrittene Süßstoff Aspartam kommen ebenso aus Monsanto-Laboren.

Mit zahlreichen und ungenierten Versuchen, Informationen über giftige Wirkungen seiner Chemikalienzu zu vertuschen, gelang es dem Konzern, immer mehr Gewinne zu erwirtschaften und seine heutige Stellung als Argochemie-Riese zu festigen. MONSANTO überschwemmt den Markt mit seinem Unkrautbekämpfungsmittel Roundup, dass jegliches pflanzliche Leben auslöscht. Dazu bietet Monsanto weltweit das passende genmanipulierte Saatgut an, das als einziges den Roundup-Einsatz überlebt. Auf vielen Agro-Märkten kann man nur noch schwer an herkömmliches Saatgut kommen und ist also auf den Monsanto-Mix für seine Landwirtschaft angewiesen. Weltweit werden M ONSANTO-Samen in sehr großem Stil angebaut. In vielen Ländern besteht mittlerweile das gepflanzte Soja-, Raps-, Mais- oder Baumwoll-Saatgut auf mehr als 50% der Flächen aus MONSANTO-Saat.

Dabei muß dann z.T. auch eine „Lizenzgebühr“ an MONSANTO pro geernteter Tonne Soja gezahlt werden. Kein Wunder ist dieser Konzern so stinkreich. Aber viel mehr noch stinken seine Machenschaften zum Himmel, Informationen von unabhängigen renomierten Wissenschaftlern und staatlichen Forschungseinrichtungen zu unterdrücken, wenn diese die  Schädlichkeit von MONSANTO-Saat nachweisen oder die unkontrollierte Ausbreitung der GVO-Organismen. In Mexiko bspw. wurde ganz eindeutig festgestellt, dass die genmanipulierten Pflanzen auch an Stellen wachsen, wo sie keiner gepflanzt hat und dass die manipulierten Gene auch auf traditionelle, heimische Pflanzenarten übergegangen sind und von diesen reproduziert werden.

Leute, wacht auf! Wollt ihr, dass MONSATO die Nahrungsmittelproduktion kontrolliert? Eine „Monopolstellung“ hat der Konzern in vielerlei Hinsicht hier schon erreicht. Es ist krass, wie viele Flächen schon mit Monsanto-Saat bepflanzt werden.

Die Privatwirtschaft kann dem wohl kaum noch paroli bieten. Hier ist also der Staat gefragt: Wollen wir Lebensmittel aus genveränderten Pflanzenbestandteilen essen? Wollen wir das breitflächig zur Viehzucht zulassen? Selbst wenn die Antworten auf diese beiden Fragen ja lauten würden – was ich nicht hoffe – dann bliebe noch die Grätchenfrage: wollen wir das Alles alleine einem einzigen Konzern in die Hände legen? Einem Konzern, der in der Vergangenheit geradezu damit glänzte, die Verbraucher aus reinen Profitinteressen an der Nase herum zu führen?

Wir sollten die Zulassungsvorschriften für GVO zwingenst verschärfen – nicht nur in der Nahrungsindustrie, sondern in der Landwirtschaft generell.
Wir sollten außerdem die wirtschaftliche Macht von MONSANTO nicht stärken sondern schwächen und den Konzern wegen Ausnutzung seiner Monopolstellung verklagen.

Die hier besprochene Doku kann man sich übrigens auch hier als Video anschauen.

Wer mehr zum Thema lesen möchte, hier klicken: „Wer die Nahrung kontrolliert …“.

Hunger weltweit angestiegen – alle 6 Sekunden verhungert ein Kind

Dr. Jacques Diouf, General Direktor der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) ruf zur Teilnahme an einer Online-Petition auf, um für die hungernden dieser Welt ein Zeichen zu setzen:

Die Zahl der Hungernden hat derzeit einen Höchststand erreicht. Was ist wichtiger? Banken zu retten oder hungernde Menschen vor dem Tod? Hätte man das Geld für die großen Banken für Hungernde eingesetzt, so ließt man, dann wäre das Problem des Hungers dieser Welt gelöst.

Dr. Diouf fordert von den Industrienationen 44 Mrd. Dollar pro Jahr in die landwirtschaftliche Entwicklung der dritten Welt zu investieren. Soviel wurde dort bereits in den 80ern jährlich von den reichen Ländern investiert. Diese Hilfsgelder sind aber inzwischen zum Leid aller Armen der 3. Welt wieder auf ein Viertel davon reduziert worden.

Quellen:
- UNO: Die hungernde Milliarde, Paul Kreiner, Die Presse 16.11.2009.
- www.1billionhungry.org

Joseph Stiglitz über die Ursachen der Wirtschaftskrise und das Versagen von Finanzmanagern

Am 3. Oktober liefen auf 3sat unterschiedliche Dokus zum Thementag „Der Preis des Geldes“. Zu diesem Anlass wurde auch ein Interview mit Joseph Stiglitz zur Wirtschaftskrise, ihrer Ursache und Auswirkung aus Novermber 2008 ausgestrahlt. Mein Lieblingsökonom hat darin bestätigt, dass die Krise durch die kurzsichtigen Anreizmodelle für Manager von Finanzunternehmen wesentlich mit verursacht wurde. Der Konflikt begründet sich darin, dass die Manager erwirtschaftete Gewinne zu großen Teilen für sich beanspruchen können, erwirtschaftete Verluste aber auf die Gesellschaft umlegen können.
Der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften und ehemalige Chefökonom der Weltbank ist aber zuversichtlich, dass Verbesserungen der Wirtschaftssysteme nun durch die Wirtschaftskrise einen stärkeren Vorschub bekommen. Denn die Steuerzahler werden das nicht still hinnehmen wollen, dass Sie für die Fehler der CEO’s großer Kapitalinvestment-Firmen und Korruption von Rating-Agenturen bluten müssen, während diese Manager selbst aber nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Wenn ich das recht verstanden habe, ruft er regelrecht dazu auf, sich hiermit nicht abzufinden.

Im Allgemeinen plädiert Prof. Stiglitz für mehr Staat, um soziale Grundbausteine unserer Gesellschaft unabhängiger von kurzfristigen Gewinninteressen und der Privatwirtschaft zu machen.

Das Interview kann hier angeschaut werden:

Video-Interview Joseph Stiglitz vom Schweizer Fernsehen

Desertec – das Super-Stromnetz und das langersehnte Ende der Atomenergie

Hier möchte ich zur aktuellen politischen Diskussion Auszüge aus einem Vortrag einbringen, den ich am 29.09.2008 in Karlsruhe besuchen konnte. Der Referent war Dr. Gregor Czisch, ein Spezialist im Themenbereich Erneuerbare Energien, der. u.a. auch für die Bundesregierung beratend tätig ist. Seine Promotion „Szenarien zur zukünftigen Stromversorgung – Kostenoptimierte Variationen zur Versorgung Europas und seiner Nachbarn mit Strom aus erneuerbaren Energien“ baute der Diplomphysiker und Dr. der Ingenieurswissenschaften sukzessive zu einer Vortragsreihe aus, die er, neben zahlreichen Veröffentlichungen und seiner Forschungstätigkeit an der Universität Kassel, noch heute der Öffentlichkeit präsentiert.

Bevor ich zum äußerst interessanten Kern der Thesen von Dr. Czisch komme, möchte ich anlehnend an seinen Vortrag eine kurze Einführung in die Thematik Alternativer Energien geben.

Der Klimawandel

Klimamodelle errechnen bis 2070 einen Rückgang des Niederschlags von bis zu 50%, bei einem jährlichen Anstieg des CO2-Ausstoßes um 1%.

Anstieg CO2-Ausstoß
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007
1,0% 3,8% 4,4% 5,2% 3,5% 2,1% 2,8%

In einigen Ländern rechnet man schon mit bis zu 50% weniger Ernteerträgen bis 2020.

Ca. 40 % der weltweiten CO2-Emissionen werden durch Stromerzeugung hervorgerufen [Quelle]. Kohlekraftwerke sind dabei am schlimmsten, sie alleine bringen es schon auf 30% der weltweiten CO2-Emissionen.

weltkugel

Biomasse

Das ökologisch und sozial verträgliche Biomasse-Potential wird auf 200.000 TWh/Jahr eingeschätzt, womit man den gesamten Strombedarf decken könnte. Eine Schwierigkeit ist hier allerdings auch neben der komplizierten politisch notwendigen Reglementierung der geringe Wirkungsgrad von ca. 30 %. [Quelle: DREIER, T. (2000): Ganzheitliche Systemanalyse und globale Potenzialanalyse biogener Kraftstoffe. Dissertation TU-München,  E&M Verlag.]

Photovoltaik

In Deutschland erntet man hiermit im Dezember nur 5% der Strommenge von der im Juli. Der beste Platz mit den höchsten „Ernteerträgen“ hierfür wäre der Himalaya.

Wasserkraft mit Schlüsselrolle

Dr. Czisch erklärt, dass eine rein regenerative Stromversorgung für Europa möglich ist. Einer der Schlüssel dazu ist die Wasserkraft. Diese lässt sich wiederrum aufteilen in

  • Speicherwasserkraftwerke
  • Laufwasserkraftwerke

Die Speicherwasserkraftwerke können von besonderer Bedeutung werden, wenn es um die Frage der Zwischenspeicherung von Energie geht. Da die Erzeugung von Solar- und Windenergie stärker schwanken kann, muss man solche Speichermöglichkeiten zwischenschalten.

Gregor Czisch errechnete eine Nennleistung von 96 Gigawatt in Europa, die durch Speicherwasserkraftwerke  zur Verfügung gestellt werden kann. Dies entspricht einer jährlichen Stromversorgung von ca. 275 TWh, was ca. der Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland entspricht [Quelle].
Weltweit sind 750 GW Nennleistung an Wasserkraftwerken zur jährlichen Stromerzeugung von 2500 TWh installiert. Das Potential der Wasserkraft liegt zudem noch weit darüber [vgl. Prof. Dr. Hans-Burkhard Horlacher: Globale Potenziale der Wasserkraft]. Gründe, warum bspw. auch die Weltbank Projekte in Afrika zur Förderung der Wasserkraft finanziert und sich derzeit weltweit Anlagen mit weiteren insgesamt 289 GW  in Planungsphase befinden.

Solarthermische Kraftwerke

Günstigster Standort hierfür sind die Wüsten. Allein die Sahara könnte hiermit 700 x den Strombedarf der EU decken. Unser derzeitiges weltweites Stromnetz ist aber nicht in der Lage, derartige Strommengen über mehrere Länder hinweg zu transportieren. Am besten geeignet hierfür ist eine Hochspannungsgleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Und jetzt zur Kernaussage dieses Aufsatzes =>

Es erscheint wirtschaftlich für uns, in Mauretanien solarthermisch Strom zu erzeugen unter Nutzung neuer Möglichkeiten wie Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) und neuester Speichertechnologien.

weltherz

Windkraft

Auch die Windkraft (Schleßwig-Holstein kann seines 40% des Strombedarfs damit decken) kann gute Ausgleichsmöglichkeiten in einem international verbundenen Stromnetz schaffen. In Afrika gibt es mehr Wind im Sommer, in Europa gibt es mehr Wind im Winter. Ägypten ist dabei einer der besten Standorte für Windkraftanlagen.

Alternative Energien billiger als heutiger Strompreis

Herr Dr. Czisch stellte ein Modell auf, in welches heutige Technologien und Kosten einflossen. In seinem Szenario wurden keine fossilen Energieträger zur Stromerzeugung verwendet. Nach linearer Optimierung aller Faktoren landete er bei einer Stromerzeugung von 70% aus Windkraft. Zur Regelung der Schwankungen waren vorgesehen Biomasse mit hohem Wirkungsgrad, Wasserspeicher und etwas Solarenergie. Nach Berücksichtigung aller Transport- und Speicherungskosten und der Transportverluste kam er auf einen kWh-Preis von 4,6 Cent. Für die EU & Norwegen würde man damit auf Ausgaben von jährlich 1,1% des BIP kommen. Die heutigen Ausgaben dieser Region für Strom liegen bei über 2%.

Über die Frage, was die Entwicklungsperspektiven z.B. für Marokko sind, wenn es 10% des EU-Stromverbrauchs exportiert, kann man man sich noch mehr begeistern.

Es gibt allerdings auch einige Netzengpässe in den Netzen innerhalb Europas, weswegen auch hier der NEtzausbau notwendig ist. Am Ende könnten die Stromkosten aber unter den heutigen liegen und die Energiequellen zu 100% regenerativ.

Anfängliche Ablehnung der Energiekonzerne

Hr. Dr. Czisch berichtete, wie er über Jahre hinweg mit seinen Analysen und Berechnungen der alternativen Szenarien bei Einergiekonzernen vorstellig wurde, diese ihn aber teilweise ganz unverblümt die kalte Schulter zeigten.

So wie die EdF, die das für technisch machbar hielten, aber auf schwieriges politisches Tauziehen verwiesen. Die E.ON oder RWE, die eher an kurzfristigen Betrachtungsweisen, dem Bauen neuer Atomkraftwerke interessiert waren.

Hohe Eigenkapitalrendite der Energiekonzerne behindern zudem Wirtschaftlichkeit für den Stromabnehmer

Wir brauchen ein HGÜ-Supergrid zur Verbindung zwischen Nordafrika und der EU. Das Know-How hierfür wäre sehr einfach in der Energie-Industrie zu finden. Die notwendigen Investitionen hierfür sind aber zwiespältig zu beurteilen. Wenn man eine – oft übliche – Eingenkapitalrendite für die Investoren von z.B. 20% mit einkalkulieren muss, kann der Strompreis unterm Strich wieder teurer, und somit das ganze Projekt unwirtschaftlicher werden. Die Politik ist daher aufgerufen, Finanzierungsinstrumente zur Verfügung zu Stellen. Denn nur wenn der Staat ohne Renditeanspruch investiert, kommt Dr. Czisch auf die 4,6 Cent pro kWh.

Der Neffe des ermordeten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy, Jr, und der ehem. Vizepräsident Al Gore plädieren übrigens beide für ein HGÜ („DC-Supergrid“) in den USA.

CO2-Ausstoß

Wurde Facebook von der CIA mit finanziert?

Dies behauptete zumindest Padeluun (Künstlername), Aktionskünstler und Vorstand des Vereins zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs FoeBuD e. V in einem Interview mit Deutschlandradio in der Sendung „Datenschutz ganz praktisch“, das bis vor kurzem auf der Seite des Deutschlandfunks als Podcast downloadbar war. Weitere Ausführungen dazu findet man hier: [New Zealand Herald] oder hier: [The Guardian] oder auch auf vielen anderen Blogs und Websites.

MIRANDA – All-In-One Chat-Client für StudiVZ, Yahoo Messenger, ICQ, MSN, twitter, GoogleTalk, MySpace, Gadu-Gadu, lokalisten.de, AIM, IRC, Jabber etc. und demnächst auch Facebook

Gestern habe ich Miranda installiert und muss sagen, ich bin nach eher enttäuschenden Erfahrungen mit Trillian (eingeschränkte Funktionalität) und Web.de-Messenger (viele Bugs, instabil) doch sehr positiv überrascht. Ich empfehle Miranda für jeden, der sich zumindest ein bisschen fit fühlt mit dem Computer, da es ein paar kleinere Einstellungen am Anfang zu erledigen gilt, die man bei anderen Messengern nicht unbedingt machen muss.

Nichts desto trotz lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall, da man dann endlich die ganzen Messengers und Chatservices in einem hat.

Am einfachsten kann man Miranda über eines der verkonfigurierten Pakete auf dieser Site installieren. Ich habe mich für die Sebijk Edition entschieden:

Miranda Kontaktliste

Bei der Miranda-Installation kann man nach dieser verständlichen Anleitung vorgehen. Hier wird auch erklärt, wie man Facebook, StudiVZ / MeinVZ und lokalisten.de integriert. Da zwar die Kontakte, nicht aber die Namen von StudiVZ übernommen werden, hat ein schlauer Mensch noch ein kleines Programm als Work-around geschrieben, das man einmal anwenden sollte, um nicht alle Namen von Hand aus StudiVZ umbenennen zu müssen. Und keine Angst, die Kontakte von anderen Messengern oder Websites werden von dem Work-around nicht betroffen. Ob es etwas ähnliches auch für die Miranda Facebook-Kontakte gibt, weiß ich bisher leider nicht.

Über Skype kann man übrigens auch mit Miranda chatten, der Nachteil hier ist aber, dass Skype parallel im Hintergrund mit laufen muss. D.h. man kann eigentlich gleich mit Skype direkt chatten.

Miranda Chatfenster

GoogleTalk kann man wie auf folgendem Screenshot integrieren, wobei der Benutzername nur der Teil der Googlemail- /Gmail-Agresse vor dem @ ist:

Miranda Google Talk Einstellungen

Bei schwierigkeiten mit GoogleTalk in Miranda kann man hier direkt bei Google nachschauen.

Facebook – Miranda

Für den Facebook-Chat wird momentan (noch?) das Jabber-Protokoll verwendet. Da Facebook vor kurzem sein internes Chatprotokoll geändert hat, funktioniert der Facebook-Chat derzeit nicht 100%ig sicher mit Miranda. Ich konnte relativ einfach hinbekommen, dass all meine Facebook-Kontakte in Miranda erscheinen, leider wird mir aber nicht immer ganz richtig deren Online-Status angezeigt. Es kommt hier zu etwas Verzögerung bei der Übermittlung der Statusinformation aus Facebook. Auch funktioniert der Chat 100%ig sicher momentan nur von einer Seite aus: man kann die Kontakte anchatten, die Antworten von ihnen kommen aber leider manchmal nicht zurück. Wenn man also länger keine Antwort auf seine Chatfrage bekommt, muss man sich schnell auf der FB-Site einloggen, um das Gespräch dort ggf. fort zu führen. Es gibt allerdings einige Entwickler (z.B. hier) die gerade an der Facebook-Lösung basteln und es schaut aus, als ob es nicht mehr lange dauern würde bis wir hier für Miranda etwas besser funktionierendes von der Open Source Gemeinde bekommen. Bei mir funktioniert die aktuelle Variante aber in der Regel schon, also einfach mal ausprobieren!

Offline-Status Popups abschalten

Da man alleine schon mit der großen Menge an Facebook und StudiVZ-Kontakten mit jeder Menge Status-Infos bombadiert wird, die in Form eines keinen Popups in der rechten unteren Bildschirmecke bei Statusänderungen kurz eingeblendet werden, empfiehlt sich, diese Popups in den Einstellungen zu begrenzen. Ich persönlich habe zumindest mal die Meldungen über den Wechsel in den Offline-Status abgeschalten, da mir diese am wenigsten interessant erscheinen.

Miranda Statusmeldungen unterdrücken

Miranda Statusmeldungen unterdrücken

Iran – Einschränkung der Pressefreiheit

Schon vor mehr als 10 Jahren hörte ich von Exiliranern über die Unterdrückung politischer Opposition in ihrem Heimatland. Die Machtlosigkeit gegen das Regime und auch die Lebensgefahr, der man durch politische Äußerungen ausgesetzt war (und teilweise noch immer ist), brachten viele Iraner dazu, zu fliehen. Deshalb haben wohl viele auf solche Ereignisse, wie sie derzeit geschehen, lange gewartet und gehofft.

Was natürlich absolut nicht mehr in unser Zeitalter passt, ist die Pressezensur im Iran. Deshalb fühle ich uns alle dazu aufgerufen, unsere Fühler nach Iran auszustrecken und, wo nötig, öffentlich Menschenrechte einzufordern.

Präsidentschaftskandidat Iran Juni 2009

Mir Hossein Mussawi (*28.09.1941) - Präsidentschaftskandidat Iran Juni 2009

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